Montag, 24.04.17 - Central European University

Der Westbalkan zwischen interner Transformation und europäischer Integration

Während die Länder des Westbalkans offiziell dem Pfad der EU und NATO folgen, bleibt die gesamte Region von politischen Krisen gezeichnet. Fragile Institutionen, Verstöße gegen Menschenrechte, gefährdete Pressefreiheit und eine schwache Zivilgesellschaft hindern den demokratischen Transformationsprozess der Länder des Westbalkans.

Foto: FES Budapest

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Während die Länder des Westbalkans offiziell dem Pfad der EU und NATO folgen, bleibt die gesamte Region von politischen Krisen gezeichnet. Fragile Institutionen, Verstöße gegen Menschenrechte, gefährdete Pressefreiheit und eine schwache Zivilgesellschaft hindern den demokratischen Transformationsprozess der Länder des Westbalkans.

Unter dem Titel "Western Balkans between Internal Transitions and the European Integration Process" lud die Central European University zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 24. April 2017 Forscher_innen und Praktiker_innen aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie aus Albanien, Österreich und Ungarn zu einer Konferenz in Budapest ein.

Dabei wurden Fortschritte und Problematiken der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Weiterentwicklung des EU-Integrationsprozesses sowie Möglichkeiten der internen demokratischen Transformation diskutiert. Für die meisten Referent_innen scheinen die EU-Beitrittschancen für die Länder der Region in nächster Zeit gering, während sich die Notwendigkeit einer strategischen Weiterentwicklung des Integrationsprozesses immer deutlicher abzeichnet.

So birgt der Westbalkan zwar Risiken, aber auch Chancen für die Vertiefung der Integration der Europäischen Union - falls die verantwortlichen Entscheidungsträger_innen angemessene Strategien für den politischen Fortschritt der Region finden.

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