Dienstag, 21.03.17

Eurobetriebsräteclub

Das Budapester Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Beratungsdienst für Interessenschutz ÉTOSZ luden am 21. März 2017 zum Eurobetriebsräteklub multinationaler Unternehmen ein.

Foto: FES Budapest

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Das Budapester Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Beratungsdienst für Interessenschutz ÉTOSZ luden am 21. März 2017 zum Eurobetriebsräteklub multinationaler Unternehmen ein. Zu dem Thema "Erfahrungen aus den Verhandlungen für eine Eurobetriebsratsvereinbarung in den letzten Jahren" referierte der deutsche Experte Reinhard Reibsch. Er zeigte dabei die Folgen der überarbeiteten Richtlinie für die Europäischen Betriebsräte seit deren Verabschiedung im Jahr 2009 auf und präsentierte - teils persönliche - Erfahrungen aus den Verhandlungen für eine allgemeingültige Eurobetriebsratsvereinbarung.

Reibsch betonte dabei vor allem die Schwierigkeiten der Gewerkschaften, eigene Interessen zu vertreten. Außerdem machte er sichtbar, dass die Umsetzung verschiedener Richtlinien und Gesetzesentwürfe in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich sei und dies eine Schwäche für den europäischen Einigungsprozess bedeutet. Eine harmonisierte Wirtschaftspolitik auf gesamteuropäischer Ebene würde den Einfluss und die Funktionsfähigkeit der Eurobetriebsräte stärken sowie Gewerkschaften und ArbeitnehmerInnen eine bessere Position zusprechen.

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