Dienstag, 24.10.17 - Budapest

Lohnverhältnisse bei multinationalen Unternehmen

Im Rahmen einer Veranstaltung des Eurobetriebsräteklubs wurde Béla Galgóczi, Senior Researcher des Europäischen Gewerkschaftsinstituts in Brüssel, vom Beratungsdienst für Interessenschutz (ÉTOSZ) und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 24. Oktober 2017 nach Budapest eingeladen, um mit ungarischen Vertreter_innen von Betriebs- und Eurobetriebsräten über die Lohnverhältnisse in Mittelosteuropa zu diskutieren.

Foto: FES Budapest

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Das Thema interessiert die ungarischen Arbeitnehmer_innen sehr, da seit der Wendezeit die Vorstellung kursierte, dass innerhalb kürzester Zeit ein österreichisches Lebens- und Lohnniveau erreicht werden könnte. Die Enttäuschung ist jedoch groß, dass diese Vorstellungen weiterhin nicht der Realität entsprechen. Galgóczi ging in seinem Vortrag daher auf die Nachteile einer Wirtschaft aus, die sich als "Montagewerk" Europas versteht und sich als Niedriglohnland empfiehlt. György Lajtai, Direktor von ÉTOSZ erläuterte den Begriff des "würdigen Lohns" und gemeinsam mit Béla Galgóczi argumentierte er, dass bei Lohnverhandlungen in Betrieben nicht die Inflationsrate als Maßstab für Lohnerhöhungen dienen sollte, sondern wieviel ein_e Arbeitnehmer_in braucht, um ein anständiges Leben führen zu können

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