Mittwoch, 30.05.18 - Institutes für politische Geschichte

Marx (1818-2018): A long Life and Afterlife

„Marx (1818-2018): A long Life and Afterlife“ war der Titel der gemeinsamen Veranstaltung des Institutes für politische Geschichte und der Friedrich-Ebert-Stiftung am 30 Mai 2018 in Budapest.

Philosoph_innen, Politikwissenschaftler_innen und Think-Tank-Expert_innen aus allen Generationen diskutierten über das Erbe von Marx und seine heutige Bedeutung für die Theorie und für die politische Praxis. Das generationsübergreifende Profil der Veranstaltung konfrontierte die Diskussionsteilnehmer_innen mit ihren eigenen „Generationenbubbles“, mit ihren nicht diskutierten Ausgangspunkten der Interpretation und dadurch wurde eine neue theoretische und praktische Selbstreflexion angesprochen. Die multidisziplinäre Diskussion kann mit folgenden Hauptpunkten zusammengefasst werden:

  1. Statt „Post-Truth“ und „Post-Fact“ sollten Realität und Wahrheit im Zentrum des modernen sozialdemokratischen Denkens stehen.
  2. Kritische Analyse der gesellschaftlichen und politischen Realität ist ein Kernbestandteil des modernen Fortschrittsgedanken.
  3. Holistische Perspektive als Globalisierungskritik sollte systematisch angewendet werden.
  4. Emanzipation und Identität dürfen voneinander in der modernen sozialen Demokratie nicht getrennt werden.

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