Montag, 05.10.20

Einwanderung und Gesellschaft: Die Ost-West-Spaltung verfestigt sich

Neue FES Studie über die Einstellungen zur Migration in Europa

Man kann eine weitere Distanzierung des Ostens des Kontinents von den alten Mitgliedsstaaten der EU feststellen, was die Einstellungen zu Einwanderer_innen und zur Immigration innerhalb von Europa anbelangt, sagt die neue FES Analyse von den renommierten ungarischen Sozialwissenschaftler_innen Vera Messing und Bence Ságvári, basiert auf den Daten der aktuellen Runde der Europäischen Sozialerhebung (ESS).

Wie auch der Titel („Cementing European divisons”) zeigt, hat sich das Ost-West-Gefälle fünf Jahre nach der Migrationskrise von 2015/16 verfestigt. „Die positiveren Einstellungen im westlichen Teil des Kontinents sind unverändert geblieben oder sogar noch positiver geworden, während sie sich in Osteuropa in einigen Ländern (Tschechische Republik, Polen) deutlich verschlechtert haben oder unverändert geblieben sind, bzw. sich leicht in Richtung weniger Feindseligkeit verändert haben (Ungarn, Litauen, Estland, Slowenien).” Unerwartete Entwicklung: die ex-jugoslawischen Länder (Kroatien, Slowenien, Serbien und Montenegro) sind im Allgemeinen deutlich offener für Einwanderer_innen als alle anderen postkommunistischen Länder in Europa.

Weitere Ergebnisse finden Sie in der englischsprachigen Analyse.

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