Freitag, 27.11.20 - Zoom Meeting

Gewerkschaften und Wohnungswesen: Beispiele aus dem Ausland, Möglichkeiten im Inland - Online Buchvorstellung und Rundtischgespräch

Die Wohnungskrise in Ungarn verschärft sich; rund 2-3 Millionen Menschen sind in irgendeiner Form von der Wohnungsarmut betroffen. Die Berufsanfänger_innen in unterfinanzierten Schlüsselsektoren (Gesundheit, Bildung, Sozialwesen) befinden sich in einer besonders schlechten Lage, das Problem betrifft jedoch die meisten Arbeitnehmer_innengruppen. Seit ihrer Entstehung bis zur Wende waren die Gewerkschaftsbewegungen an mehreren Fronten des Wohnungswesens aktiv: diese Verbindung wurde nach 1989 jedoch unterbrochen. Was können Gewerkschaften heute tun, um die Wohnungsprobleme ihrer Mitglieder zu lindern? Welche Beispiele aus dem Ausland sind uns bekannt, wenn sich die Gewerkschaften aktiv mit dem Wohnungswesen befassen? Diese Fragen werden durch die jüngste Veröffentlichung der Friedrich-Ebert-Stiftung beantwortet, die die Ergebnisse des Forschungsprojektes des Periféria Központ (Peripheriezentrum) präsentiert, und die in Zusammenarbeit mit dem Forum der Gewerkschaftlichen Zusammenarbeit und der Lehrergewerkschaft erstellt wurde. Während des Rundtischgespräches werden die Autor_innen der Publikation und Gewerkschaftsführer_innen die Möglichkeiten und Schwierigkeiten erörtern, die die möglichen zukünftigen Eingriffe der ungarischen Gewerkschaften ins Wohnwesen charakterisieren könnten.

 

Photo via The Kheel CenterProvided by Sam Weiss-Henry Levi, 1966

  • Datum: 27. November 2020, 16:30-17:30
  • Ort: Online Seminar
  • Sprache(n): Deutsch-Ungarisch
  • Veranstaltungspartner: Periféria Központ, Lehrergewerkschaft PSZ 

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