Montag, 06.07.20 - Online Launch Event

Report Launch #2: Wie können unabhängige Medien in Zentral- und Südosteurope gerettet werden?

Nehmen Sie an unserer Debatte (Beginn: 15 Uhr, 6 Juli) über die Auswirkungen der Pandemie und des Lockdowns auf die Medienlandschaft und die Pressefreiheit in neun Ländern der Region teil.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (Budapest) und n-ost haben ihre gemeinsame neue Studie "A Lockdown for independent media?" veröffentlicht, in der analysiert wird, wie sich die Pandemie auf den Journalismus in Bulgarien, Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien und Slowenien ausgewirkt hat.

Wir möchten die Studie während der Veranstaltung mit Ihnen teilen und einige der Ergebnisse und möglichen Schlussfolgerungen mit Ihnen und den folgenden Diskussionsteilnehmern diskutieren:

Nikola Burazer (Programmdirektor, Centre for Contemporary Politics, leitender Redakteur, European Western Balkan, Serbien)

Krisztina Rozgonyi (Medien- und Telekommunikationsberaterin, Assistenzprofessorin, Universität Wien, Ungarn)

Olaf Steenfadt (Leiter des "Media Ownership Monitor" und der "Journalism Trust Initiative", Reporter ohne Grenzen, Deutschland)

Host: Márta Orosz (investigative Journalistin, Correctiv, Deutschland)

Sicherlich ist die Nachfrage nach Nachrichten und Informationen seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie stark angestiegen.

Die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns gefährden jedoch schnell und vielleicht irreversibel das bereits prekäre Geschäfts- und Sozialmodell des unabhängigen Journalismus in der Region.

Die Studie bietet eine Momentaufnahme der Situation der Medien und der politischen Presse in der Pandemie aus der Perspektive der in der Region ansässigen Journalisten:

Wie hat sich die Coronavirus-Krise auf die Nachrichtenredaktionen ausgewirkt? Wie gefährlich sind die wirtschaftlichen Folgen? Wo wird der Zugang zu Informationen von den Regierungen garantiert, und wo wird er untergraben?

Die Podiumsdiskussion wird sich mit Fragen beschäftigen wie ....

Wie kann man die finanzielle Nachhaltigkeit der Medien stärken? Wie kann man das Recht der Bürger auf verifizierbare öffentliche Informationen garantieren? Wie kann man die Autonomie und Integrität der politischen Redaktionen gegen politiche Einflussnahme verteidigen? Wie kann man politische Akteure, sogar in Regierungsposition, davon fernzuhalten, öffentliche Informationen zu verheimlichen, irreführende Informationen zu verbreiten und gegen Journalisten wegen Verbreitung kritischer Nachrichten vorzugehen?

Die Veranstaltung wird auch auf der Facebook-Seite der FES Budapest und n-ost live übetragen! 

Hier finden Sie den Bericht. 

Medien:"Corona-Krise bringt Medien verstärkt unter Druck", in: Morgenjournal, Ö1 (ORF RADIO), 9. Juli 2020

Link

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