Donnerstag, 08.11.18 - Liga

Schluss mit Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz

Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz zurück zu drängen, ist schon seit längerem erklärtes Ziel der ungarischen Gewerkschaften. Die MeToo-Bewegung hat auch in Ungarn Frauen veranlasst, frühere Beleidigungen und Verletzungen öffentlich anzusprechen, um andere Opfer zu motivieren, ebenfalls öffentlich gegen ihren Täter aufzutreten. Die Interessenschutztätigkeit der Gewerkschaften bildet einen unerlässlichen Teil bei dieser Kampagne.

Auf multilateraler Ebene erarbeitete die ILO eine Konvention zur „Beendigung von Gewalt und Belästigung gegenüber Frauen und Männern in der Arbeitswelt“, die im Laufe des Jahres 2018 verhandelt wird. Während dieses Seminars in Budapest wurden die Kernelemente der Konvention präsentiert und die Direktorin der Ungarischen Behörde für Gleichbehandlung brachte konkrete Beispiele aus der Praxis. Durch eine Teamcoaching wurden die Teilnehmer_innen sensibilisiert und durch ein Training ermutigt, mit Gewalt am Arbeitsplatz umzugehen und dagegen aufzutreten.

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